Heckcrash: Mit 60 km/h gegen den Gastank

Wir wählten ein praxisnahes Unfall-Szenario: Mit 60 km/h kracht ein von uns ausgewählter Opel Kadett einem stehenden Opel Astra Caravan ins Autogas bestückte Heck. Die ADAC-Ingenieure entschieden sich zudem für eine verschärfte Unfall-Konstellation: Sie steuern den Kadett leicht seitlich nach links versetzt ins Heck des Gegners. Grund: Dadurch dringt der stabile rechte Längsträger des Kadett besonders aggressiv in das vergleichsweise nachgiebig ausgelegte Heck-Mittelteil des Astra ein. Exakt in dem Bereich, in der Reserveradmulde, sitzt bei Gasmodellen der zusätzliche Stahltank. Die Frage ist: Halten Tank, Befestigungssystem und Leitungen den Belastungen des Crashversuchs stand? Tritt Gas aus, mit oder ohne Brandfolgen?
Der Tank bleibt dicht!

38 Millisekunden nach dem Aufprall: Die Reserveradmulde ist soweit deformiert, dass sie am Gasbehälter anliegt und die Kräfte direkt an ihn weiterleitet.
Nach 46 Millisekunden: Der Gastank schlägt mit seiner Vorderseite gegen die Reserveradmulde.
Trotz der starken Verformungen des Fahrzeughecks zeigt sich die Gasanlage optisch unbeschädigt. Dies bestätigt sich durch weitere Untersuchungen, wozu auch eine Druckprüfung des gesamten Systems gehört.
Auch für noch höhere Belastung ist vorgesorgt: Die Stahlwand eines Autogas-Tanks ist ca. 3,5 mm stark. Ausgelegt ist der Tank für einen Betriebsdruck von maximal 10 bar, er muss aber einem Prüfdruck von 40 bar standhalten. Zusätzlich ist er Tank mit einem so genannten Rohrbruchventil ausgestattet. Sollte die Gasleitung aus irgend welchen Gründen brechen und somit undicht werden, schließt dieses Ventil im Bruchteil einer Sekunde. Läuft der Motor nicht (mehr), sorgen automatisch arbeitende Ventile dafür, dass die Leitungen gasfrei bleiben.
Fazit: Autogasanlagen sind so konzipiert, das sie den bei einem Unfall auftretenden Kräften standhalten. Dies zeigt auch das reale Unfallgeschehen aus Ländern wie Italien , Frankreich und den Niederlanden, in welchen „Autogas“ seit Jahren zum Verkehrsalltag gehört.
Quelle: www.adac.de

Eine saubere Zukunft wünschen wir uns doch alle.
Also zeigen Sie Flagge und rüsten Sie noch heute Ihren Pkw auf Gas um.
Quelle: Deutscher Flüssiggasverband
Damit schonen Sie die Umwelt und auch Ihren Geldbeutel!
Wir beraten Sie gerne.
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